Papaya |,,Frucht der Engel

Schon Christoph Kolumbus betitelte die in Mexiko und Südamerika beheimatete Papaya (bot. Carica papaya) als „Frucht der Engel“. Diese tropische Offenbarung mit ihrem süss-saftigen, orangefarbenen bis kirschroten Fruchtfleisch und den kleinen schwarzen, pfeffrigen Kernen ist auch in Europa das ganze Jahr über erhältlich. Dabei ist die Papaya nicht nur lecker, erfrischend und kalorienarm.

Papaya ist die Frucht des Papayabaums oder Carica papaya, der der Familie der Melonenbaumgewächse angehört. Ursprünglich brachten Spanische Seefahrer, die „Frucht der Engel“, im 16. Jahrhunderts von ihrer Reisen mit, wodurch die Pflanzen bald auch außerhalb Südamerikas kultiviert wurden. Heute sind sie in tropischen und subtropischen Gebieten Australiens, Afrikas, Indiens sowie in Mittel- und Südamerika anzutreffen. 

Der Papayabaum erreicht Wuchshöhen von bis zu zwölf Metern und bildet spiralig wachsende Blätter mit langen Stielen und sieben Lappen, die regelmäßig abgeworfen werden und dabei Narben am Stamm hinterlassen. Dadurch ist die Pflanze kahl und besitzt nur im oberen Teil einen aus Laub bestehenden Schopf. 

Ob pur genossen oder als Salat zubereitet, als Smoothie oder frisch gepresster Saft, diese Frucht tut Ihrer Linie gut und lindert Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Magenverstimmungen und Verstopfung. Das nährstoffgeladene Fruchtfleisch der Papaya enthält Papain, ein proteinspaltendes Enzym, das die Verdauung fördert. Den höchsten Papain-Gehalt weist die noch unreife, grüne Papaya auf, die beispielsweise für asiatische Papayasalate benutzt wird.

Dieses Papain, das auch in anderen Teilen des Papayabaums (auch paw paw tree genannt) wie den Blättern vorkommt, setzt in unserem Verdauungstrakt eine chemische Reaktion in Gang, bei der Eiweisse aus der Nahrung in Aminosäuren aufgespalten werden, um für den Menschen verwertbar zu sein. Zugleich schützt das Enzym innerlich vor Entzündungen, welche anderenfalls die Wiege vieler Erkrankungen sein können (z.B. Rheuma).

Betrachten wir die übrigen Inhaltsstoffe der Papaya, finden wir neben dem verdauungsfördernden Enzym Papain viele weitere essentielle Nährstoffe mit zum Teil antioxidativer und damit krankheitsverhütender Wirkung. Besonders erwähnenswert sind die hohen Anteile an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin. Darüber hinaus ist die Papaya eine gute Quelle für Magnesium, Kalium und eine Reihe von B-Vitaminen wie Folsäure und Pantothensäure (B5). Nicht zu verachten sind ausserdem die für einen gesunden Darm unverzichtbaren Ballaststoffe.


Die Samen nerven ? 

Ganz im Gegenteil 

Besonders vielfältig ist die Wirkung der Samen. Gegen Durchfall und Darmparsiten kann man sie kauen. Dieser Einsatzzweck ist vor allem bei Tropenreisen sehr nützlich, denn man kann einfach einige der Papayasamen aufheben und trocknen, damit man sie im Falle eines Reisedurchfalls zur Hand hat. Meist helfen sie prompt.

Ausserdem regen die Papayasamen die Verdauungsorgane an und unterstützen so die problemlose Verdauung der tropischen Speisen.


Steckbrief

Lateinischer Name: Carica papaya 

Familie: Melonenbaumgewächse 

Anbaugebiet: entlang des Äquators 

Urspr. Verbreitungsgebiet: Mexiko 

Erntezeit: ganzjährig 

Wuchshöhe: 3 – 12m 

Alter: mehrjährige Pflanze 

Kalorien: ca. 40kcal je 100g 

Fruchtfarbe: gelb-rötlich, orange 

Gewicht: 2 – 5kg 

Größe: 15-40cm 

Enthaltene Vitamine: Vitamin A, C, E 

Enthaltene Mineralstoffe: Calcium, Kalium, Magnesium 

Fettgehalt 0,3 g
Gesättigte Fettsäuren 0,1 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 0,1 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren 0,1 g
Cholesterin 0 mg
Natrium 8 mg
Kalium 182 mg
Kohlenhydrate 11 g
Ballaststoffe 1,7 g
Zucker 8 g
Protein 0,5 g
Vitamin A 950 IU Vitamin C 60,9 mg
Kalzium 20 mg Eisen 0,3 mg
Vitamin D 0 IU Vitamin B6 0 mg
Vitamin B12 0 µg Magnesium 21 mg

Geschmack: süßlich


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3 Gedanken zu „Papaya |,,Frucht der Engel

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